Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Multiple Sklerose

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Multiple Sklerose

Als neurologische Spezialklinik mit dem Behandlungsschwerpunkt Multiple Sklerose gehört die Sauerlandklinik Hachen – in einem Ortsteil der Stadt Sundern, am Rande des Sauerlands gelegen – zu den führenden Kliniken auf diesem Gebiet.

Wir laden Sie ein, sich auf unseren Internetseiten über die fachliche Kompetenz unserer Ärzte und Mitarbeiter, unsere Behandlungsmethoden und Ihren Aufenthalt in der Sauerlandklinik Hachen zu informieren. Wir legen höchsten Wert auf eine hochklassige medizinische Versorgung, auf eine freundliche und wertschätzende Betreuung und eine Atmosphäre, in der Sie sich während Ihres Aufenthaltes uneingeschränkt wohl fühlen.

www.sauerlandklinik-hachen.de

Links

Sauerlandklinik Hachen Neurologische Spezialklinik für Multiple Sklerose
www.sauerlandklinik-hachen.de

AMSEL e.V. – Landesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft in Baden-Württemberg:
www.amsel.de

Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e. V.:
www.dmsg.de

Kompetenznetz Multiple Sklerose:
www.kompetenznetz-Multiplesklerose.de

M.S.K. e.V. Bundesverband Initiative Selbsthilfe Multiple Sklerose Kranker e.V.:
www.Multiple-sklerose-e-v.de

MS-Lebensbaum.de:
ms-lebensbaum.de

MS Community / MS Starthilfe (Merck Serono GmbH)
www.leben-mit-ms.de

Expertenrat / MS Community (Biogen Idec GmbH)
www.ms-life.de

 

22. Februar 2018
Bei Menschen mit MS kann es zu psychischen Begleiterkrankungen wie z. B. Angst- oder Konzentrationsstörungen kommen.
  
15. Februar 2018
Forscher haben eine Methode gefunden, mit der sich besser feststellen lässt, ob sich Ergebnisse aus dem Mausmodell auf Patienten mit MS übertragen lassen.
  
05. Februar 2018
Durch eine Reha-Maßnahme sollen körperliche Einschränkungen, die durch eine MS-Erkrankung entstehen können, gemindert werden.
  
25. Januar 2018
Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft besteht zu einem großen Teil aus ehrenamtlichen Mitarbeitern und ist dafür sehr dankbar.
  
24. Januar 2018
1952 kamen sieben Menschen zusammen, um gemeinsam die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) zu gründen.
  
Therapie Multiple Sklerose

Da bis heute keine Möglichkeit gefunden werden konnte, die Multiple Sklerose zu heilen, geht es bei der Therapie vor allem um eine Linderung der Beschwerden. Die meist schubförmig auftretenden Symptome werden bekämpft, um so einem Fortschreiten des Krankheitsverlaufs entgegen zu wirken. Bei akuten Schüben kann neben der Verabreichung von Kortikosteroiden in Form von Infusionen ggf. eine Blutwäsche, also eine sog. Plasmapherese, förderlich sein. Für die Langzeittherapie kommen vor allem Interferon-beta-Präparate und eine Behandlung mit Glatirameracetat infrage. Physiotherapeutische Maßnahmen wie z. B. Krankengymnastik können bei Symptomen wie Lähmungserscheinungen oder Spasmen hilfreich sein.

Bei der Multiplen Sklerose kommt es zu entzündlichen Reaktionen im zentralen Nervensystem. Diese Entzündungen in Gehirn und Rückenmark lösen verschiedene Symptome bei den Patienten aus, wie z. B. Lähmungserscheinungen oder Koordinationsstörungen. Häufig verläuft die Krankheit in Schüben. Man geht davon aus, dass weltweit ca. 2,5 Millionen Menschen an Multipler Sklerose erkrankt sind, etwa 130.000 davon in Deutschland. In den meisten Fällen bricht die Krankheit zwischen dem 20. und dem 40. Lebensjahr aus. Vor allem Frauen vor dem 40. Lebensjahr sind gefährdet, an Multipler Sklerose zu erkranken. Bisher gibt es keine Möglichkeit, Multiple Sklerose vollständig zu heilen.

Die Sauerlandklinik Hachen ist seit über 50 Jahren auf die Behandlung der Multiplen Sklerose spezialisiert.

Diagnose Multiple Sklerose

Da die Symptome einer Multiplen Sklerose sehr vielseitig sein können, gestaltet sich eine eindeutige Diagnose der Erkrankung in vielen Fällen als schwierig. Es geht deshalb bei der Analyse der Symptome anfangs meist darum, auszuschließen, ob andere Erkrankungen als Ursache infrage kommen. In einem intensiven Gespräch zwischen Arzt und Patient sollten die Beschwerden und die Häufigkeit ihres Auftretens besprochen werden. Mithilfe von Funktionstests kann das zentrale Nervensystem nach Störungen untersucht werden. Gibt es einen begründeten Verdacht auf Multiple Sklerose, kommt es zu weiteren labordiagnostischen Untersuchungen, wie z. B. Blutabnahme oder Lumbalpunktion. Auch eine Magnet-Resonanz-Tomografie kann Aufschluss über eine mögliche Erkrankung geben.