Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Multiple Sklerose

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Multiple Sklerose

Als neurologische Spezialklinik mit dem Behandlungsschwerpunkt Multiple Sklerose gehört die Sauerlandklinik Hachen – in einem Ortsteil der Stadt Sundern, am Rande des Sauerlands gelegen – zu den führenden Kliniken auf diesem Gebiet.

Wir laden Sie ein, sich auf unseren Internetseiten über die fachliche Kompetenz unserer Ärzte und Mitarbeiter, unsere Behandlungsmethoden und Ihren Aufenthalt in der Sauerlandklinik Hachen zu informieren. Wir legen höchsten Wert auf eine hochklassige medizinische Versorgung, auf eine freundliche und wertschätzende Betreuung und eine Atmosphäre, in der Sie sich während Ihres Aufenthaltes uneingeschränkt wohl fühlen.

www.sauerlandklinik-hachen.de

Links

Sauerlandklinik Hachen Neurologische Spezialklinik für Multiple Sklerose
www.sauerlandklinik-hachen.de

AMSEL e.V. – Landesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft in Baden-Württemberg:
www.amsel.de

Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e. V.:
www.dmsg.de

Kompetenznetz Multiple Sklerose:
www.kompetenznetz-Multiplesklerose.de

M.S.K. e.V. Bundesverband Initiative Selbsthilfe Multiple Sklerose Kranker e.V.:
www.Multiple-sklerose-e-v.de

MS-Lebensbaum.de:
ms-lebensbaum.de

MS Community / MS Starthilfe (Merck Serono GmbH)
www.leben-mit-ms.de

Expertenrat / MS Community (Biogen Idec GmbH)
www.ms-life.de

 

19. Juni 2019
Bewegung sollte ein wichtiger Bestandteil im Leben von MS-Patienten sein, da Sport positive Auswirkungen auf die Psyche und Beweglichkeit haben kann.
  
13. Juni 2019
Mit der Mobilisierungsserie „Die DMSG bewegt“ möchte die DMSG MS-Patienten dazu ermutigen, sich regelmäßig zu bewegen um die Mobilität zu fördern.
  
11. Juni 2019
Durch einen Eiswassertest, bei dem Wasser in die Harnblase geleitet wird, kann eine bisher unentdeckte Blasenstörung bei MS diagnostiziert werden.
  
05. Juni 2019
Bei MS können auch die kognitiven Fähigkeiten beeinträchtigt sein. Daher ist es wichtig, dass MS-Patienten diese trainieren.
  
03. Juni 2019
Im Internet finden sich viele, zum Teil auch sehr persönliche Blogs zum Thema MS. Die Inhalte sind dabei so unterschiedlich wie die Betreiber der Blogs.
  

Bei der Multiplen Sklerose kommt es zu entzündlichen Reaktionen im zentralen Nervensystem. Diese Entzündungen in Gehirn und Rückenmark lösen verschiedene Symptome bei den Patienten aus, wie z. B. Lähmungserscheinungen oder Koordinationsstörungen. Häufig verläuft die Krankheit in Schüben. Man geht davon aus, dass weltweit ca. 2,5 Millionen Menschen an Multipler Sklerose erkrankt sind, etwa 130.000 davon in Deutschland. In den meisten Fällen bricht die Krankheit zwischen dem 20. und dem 40. Lebensjahr aus. Vor allem Frauen vor dem 40. Lebensjahr sind gefährdet, an Multipler Sklerose zu erkranken. Bisher gibt es keine Möglichkeit, Multiple Sklerose vollständig zu heilen.

Die Sauerlandklinik Hachen ist seit über 50 Jahren auf die Behandlung der Multiplen Sklerose spezialisiert.

Diagnose Multiple Sklerose

Da die Symptome einer Multiplen Sklerose sehr vielseitig sein können, gestaltet sich eine eindeutige Diagnose der Erkrankung in vielen Fällen als schwierig. Es geht deshalb bei der Analyse der Symptome anfangs meist darum, auszuschließen, ob andere Erkrankungen als Ursache infrage kommen. In einem intensiven Gespräch zwischen Arzt und Patient sollten die Beschwerden und die Häufigkeit ihres Auftretens besprochen werden. Mithilfe von Funktionstests kann das zentrale Nervensystem nach Störungen untersucht werden. Gibt es einen begründeten Verdacht auf Multiple Sklerose, kommt es zu weiteren labordiagnostischen Untersuchungen, wie z. B. Blutabnahme oder Lumbalpunktion. Auch eine Magnet-Resonanz-Tomografie kann Aufschluss über eine mögliche Erkrankung geben.

Therapie Multiple Sklerose

Da bis heute keine Möglichkeit gefunden werden konnte, die Multiple Sklerose zu heilen, geht es bei der Therapie vor allem um eine Linderung der Beschwerden. Die meist schubförmig auftretenden Symptome werden bekämpft, um so einem Fortschreiten des Krankheitsverlaufs entgegen zu wirken. Bei akuten Schüben kann neben der Verabreichung von Kortikosteroiden in Form von Infusionen ggf. eine Blutwäsche, also eine sog. Plasmapherese, förderlich sein. Für die Langzeittherapie kommen vor allem Interferon-beta-Präparate und eine Behandlung mit Glatirameracetat infrage. Physiotherapeutische Maßnahmen wie z. B. Krankengymnastik können bei Symptomen wie Lähmungserscheinungen oder Spasmen hilfreich sein.